Programm

Niccolo Paganini
Duetto Nr.1 für Violine und Violoncello
- Allegro
- Rondo

Zoltan Kodaly
Duo für Violine und violoncello, Op.7
- Allegro serioso non troppo
- Adagio - Andante
- Maestoso e largamente ma non troppo lento -
- Presto

Adrein Fancois Servais & Joseph Ghys
Variations brillantes sur "God save the King", Op.38


Rudens Turku

Photograph: wildundleise.de
"Rudens Turku is a gifted and confident violinist with a gorgeous sound. His playing is unfailingly elegant and optimistic."
- Fanfare Magazin - USA

Es ist sein ganz besonderer Tonfall, der Rudens Turku auszeichnet. Der in Tirana (Albanien) geboren junge Geiger ist in der Lage, schier jeden Gefühlszustand auf seinem Instrument mit großer Einfühlsamkeit auszudrücken. Mit 14 Jahren kam er nach Deutschland, von wo aus er in wenigen Jahren den Weg auf die renommiertesten Konzertbühnen der Welt schaffte. So debütierte er 2000 in Housten (USA), 2002 folgte anlässlich eines Besuchs des damaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton zum Tag der deutschen Einheit eine Einladung nach Berlin.

Sein Studium bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München schloss er 2004 mit dem Meisterklassendiplom ab. Seither führten ihn Recitals und Solo-Abende nach England, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, Albanien, Luxemburg, in die Schweiz, nach Kanada und in die USA. Begegnungen mit Persönlichkeiten wie u. a. Neeme Järvi, Ida Haendel oder Yehudi Menuhin prägten ihn menschlich wie künstlerisch zweifelsohne.

Er gastierte bei zahlreichen renommierten Festivals, darunter dem Schleswig Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Bodensee Musikfestival, dem Mayfield Music Festival, dem Festival in Tours und dem Sanibel Music Festival. Aufnahmen seiner Konzerte wurden vom BR und vom NDR, dem SWR und der DW aufgezeichnet, ebenso wie von Radio France, dem BBC Radio und verschiedenen amerikanischen Sendern.

Inzwischen ist Rudens Turku bei dem englischen Label AVIE unter Vertrag, das 2005 seine erste CD herausbrachte, auf der er mit der Pianistin Milana Chernyavska Violinsonaten interpretiert (AV 2080). Eine zweite AVIE-Produktion folgte 2007 gemeinsam mit dem Cellisten Wen-Sinn Yang (AV 2124). Für Begeisterung bei der Presse wie auch bei den Klassikhörern sorgte seit Juli 2009 seine mit dem Pianisten Oliver Schnyder vorgelegte AVIE-CD "Homelands" (Grieg, Rachmaninov, Dvorak, Piazzolla, Sarasate). Auf seiner jüngst bei AVIE erschienenen CD sind Mendelssohn Bartholdys Sonate für Violine und Klavier und das Doppelkonzert für Violine, Klavier und Kammerorchester mit Oliver Schnyder und der Capella Istropolitana unter der Leitung von Ariel Zuckermann zu hören.

2000 gründete Rudens Turku die Starnberger Musiktage, deren künstlerischer Leiter er seitdem ist. In der folgenden Konzertsaison kann Rudens Turku auf einen vollen Terminkalender blicken. Nach seinem Debüt in der Münchner Philharmonie im Juni 2009 sind Anfang 2010 besondere Highlights u. a. Konzerte in der Wigmore Hall, London (27. Januar 2010) und in der Carnegie Hall, New York.

Website: www.rudensturku.com



Wen-Sinn Yang

Photograph: wildundleise.de
Wen-Sinn Yang zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach.

"Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt", äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über ihn.

Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien und Musikfestivals in Europa und Asien. Als Solist bei Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NHK Tokio, Shanghai Symphony Orchestra, Radio Suisse Romande, St. Pauls Chamber Orchestra musizierte er mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons.

Sein äusserst breit gefächertes Repertoire ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Neben dem Standardrepertoire wie den Konzerten von Boccherini, Haydn und Dvorak hat Yang als Anwalt für wenig bekannte, hochvirtuose Cellomusik auch Werke von François Servais, Carl Davidoff, Alfredo Piatti und Julius Klengel in Ersteinspielungen aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen sind die 6 Solo Suiten von J.S. Bach als DVD bei Arthaus Musik erschienen.

Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und bei Wolfgang Boettcher (Berlin). Im Anschluss an sein Engagement als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch auftrat, wurde er 2005 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.