Georg Büchner

Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 als ältestes Kind des Chirurgen Ernst Karl Büchner (1786 – 1861) und dessen Ehefrau Caroline (1791 – 1858) in Goddelau bei Darmstadt geboren. Ernst Karl Büchner, ein Gegner der Französischen Revolution und Anhänger Napoleons, wurde 1816 Bezirksarzt in Darmstadt und zog mit seiner Familie in die Residenzstadt des Großherzogtums Hessen. Nach dem Besuch des Ludwig-Georg-Gymnasiums in Darmstadt immatrikulierte sich Georg Büchner am 9. November 1831 an der medizinischen Fakultät in Straßburg und wurde dort von dem Pfarrer Johann Jakob Jaeglé aufgenommen, mit dessen Tochter Luise ("Minna") Wilhelmine (1810 – 1880) Georg Büchner sich im Juli 1833 heimlich verlobte. Am 31. Oktober 1835 wechselte er zur Universität Gießen. Im Kampf gegen die reaktionären Zustände im Großherzogtum Hessen gründete Georg Büchner im Frühjahr 1834 in Gießen und Darmstadt im Untergrund Sektionen der "Gesellschaft der Menschenrechte" und verfasste zusammen mit Friedrich Ludwig Weidig aus Butzbach die sozialrevolutionäre Flugschrift "Der Hessische Landbote", in der es hieß: "Friede den Hütten, Krieg den Palästen". Weil Georg Büchner wegen des Aufrufs zur Revolution steckbrieflich gesucht wurde, floh er im März 1835 für einige Zeit nach Straßburg.

Im Jahr darauf promovierte er in Zürich mit einer Dissertation über das Nervensystem der Barben (3. September 1836) und wurde nach einer Probevorlesung mit dem Titel "Über Schädelnerven" (5. November 1836) als Privatdozent für vergleichende Anatomie von der Philosophischen Fakultät beschäftigt.

1835 hatte Georg Büchner sein erstes Drama veröffentlicht: "Dantons Tod". Es folgten die Erzählung "Lenz" und das Lustspiel "Leonce und Lena". Das Drama "Woyzeck" blieb ein Fragment. Erst die Expressionisten erkannten Anfang des 20. Jahrhunderts seine literarische Bedeutung.

Für das Sommersemester 1837 plante Georg Büchner eine weitere Vorlesung in Zürich, aber dazu kam es nicht mehr, denn er erkrankte Anfang Februar an Typhus. Möglicherweise hatte er sich an einem Präparat infiziert. Das mit ihm befreundete Ehepaar Caroline und Wilhelm Schulz benachrichtigte seine Verlobte. Im Beisein Luise Wilhelmine Jaeglés starb der Dreiundzwanzigjährige am 19. Februar 1837 in Zürich.

Quelle: http://www.dieterwunderlich.de/Georg_Buechner.htm


Belle Schupp

Jahrgang 1958
Ausgebildete Schauspielerin
Rhetorik und Kommunikationstrainerin
Trauerbegleiterin
Seit 22 Jahren Dozentin für Rollenspiel, Körpersprache, Stimmbildung

  • Begleiterin der offenen Trauergruppe bei Verwaiste Eltern e.V. München
  • Leiterin von Trauerseminaren
  • Bundesweit als Referentin zu den Lebensthemen Sterben, Tod und Trauer tätig
  • Referentin für Kommunikation im Bereich Kinder Palliative Fortbildung an der Ludwig Maximilian Universität
  • Kommunikationstrainerin im Bereich Palliative Care und Hospiz Arbeit in der Christophorus Hospiz Akademie München
  • 25-jährige Übungspraxis und Kursleitung in Achtsamkeitsmeditation und meditativer Körperarbeit
  • Schauspielpatientin im Bereich Patienten orientierte Kommunikation in der Ausbildung von Medizinstudenten
  • Vorträge und dichterische Lesungen zum Thema Sterben, Tod und Trauer
  • Veranstaltungen zu dem Dokumentarfilm „Seelenvögel“ www.seelenvögel-der-film.de




Michael Schech

Geboren in München. Schulzeit und Abitur in Würzburg. Ausbildung zum Schauspieler an der Neuen Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König. Nach Engagements an Theatern in Hamburg, München, Frankfurt und Luzern als freischaffender Schauspieler tätig. Seit vier Jahren Lehrer an einer Mittelschule in München.