Programm

J. J. F. Dotzauer Potpourri für Violoncello und Gitarre
Opus 21
Poco Adagio – Andante – Larghetto –Andante - Presto
F. Schubert „Arpeggione“-Sonate für Violoncello und Gitarre
Allegro moderato
Adagio - Allegretto
Pause
M. De Falla Lieder aus „Siete Canciones populares“ für Violoncello und Gitarre
M. De Falla Danza Española Nr. 1 aus „La vida breve“ für Violoncello und Gitarre
A. Piazzolla „Café 1930“ – Tango für Violoncello und Gitarre
A. Piazzolla „Nightclub“ – Tango für Violoncello und Gitarre





Wen-Sinn Yang

Photograph: wildundleise.de
Wen-Sinn Yang zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach.

"Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt", äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über ihn.

Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien und Musikfestivals in Europa und Asien. Als Solist bei Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NHK Tokio, Shanghai Symphony Orchestra, Radio Suisse Romande, St. Pauls Chamber Orchestra musizierte er mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons.

Sein äusserst breit gefächertes Repertoire ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Neben dem Standardrepertoire wie den Konzerten von Boccherini, Haydn und Dvorak hat Yang als Anwalt für wenig bekannte, hochvirtuose Cellomusik auch Werke von François Servais, Carl Davidoff, Alfredo Piatti und Julius Klengel in Ersteinspielungen aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen sind die 6 Solo Suiten von J.S. Bach als DVD bei Arthaus Musik erschienen.

Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und bei Wolfgang Boettcher (Berlin). Im Anschluss an sein Engagement als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch auftrat, wurde er 2005 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.






Franz Halász

Franz Halász, vom Gramophone Magazine als der bemerkenswerteste Gitarrist seit vielen Jahren gefeiert, begann seine internationale Karriere 1993, als er den 1.Preis beim renommierten ‘ANDRES SEGOVIA’ Wettbewerb in Spanien und noch im selben Jahr den 1.Preis beim ‘SETO-OHASHI’ Wettbewerb in Japan gewann. Inzwischen erschien Franz Halasz auf den Covers der wichtigsten Fachzeitschriften, wie Gendai Guitar-Japan, Classical Guitar-U.K. und Gitarre &Laute-Deutschland. Im Jahre 2000 wurde Franz Halasz für seine hervorragenden Leistungen als Gitarrist mit dem staatlichen Förderungspreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in München ausgezeichnet. 2007 empfing Franz Halasz den prestigeträchtigen „Kulturpreis Bayern“ in der Sparte „Künstler“ ,verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit EON.

In Reaktion auf seine Debut-CD mit spanischer Musik äußerte sich der bekannte Kritiker Colin Cooper in ‘Classical Guitar’: "nicht nur ein technisch brillanter Gitarrist, sondern ein Künstler mit einem Mitteilungsvermögen wie niemand jemals zuvor, nicht einmal der große Andrés Segóvia." Bei der weltbekannten Schallplattenfirma ‘BIS’ in Stockholm produzierte er sechs CDs mit breitem stilistischem Spektrum, darunter das gesamte Gitarrenwerk von Joaquin Turina und von Toru Takemitsu.
Seit 2004 ist Franz Halasz beim Label „Naxos“ unter Vertrag, wo beginnend 2006 eine umfangreiche Komplettaufnahme der Gitarrenwerke Hans Werner Henzes erscheint. In 2012 wurde dort auch ein Album mit dem Gesamtwerk von Regino Sainz de la Maza produziert. Aktuell wurden neue Verträge für drei weitere CDs Mit BIS geschlossen .Unter Anderem mit dem Gesamtwerk für Gitarre von Sofia Gubaidulina.
Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas, Fernostasiens, Nord und Südamerikas. Franz Halasz ist zu Gast auf namhaften Musik- und Gitarrenfestivals wie Kissinger Sommer, Mecklenburg Vorpommen, Brandenburgische Sommerkonzerte, Bath (England), Villa-Lobos-Rio de Janeiro, Puerto-Rico, Rose Augustine-New York(USA) und Toru Takemitsu Memorial Concert-Tokyo(Japan). Rege kammermusikalische Tätigkeit brachte die Zusammenarbeit mit so bedeutenden Künstlern wie Boris Pergamenschikov, Patric Gallois, Siegfried Jerusalem, Robert Aitken, Isabelle Faust, Sebastian Hess und Alban Gerhard. Gastauftritte mit bekannten Orchestern wie dem European Philharmonic Orchestra, dem Polnischen Kammerorchester, dem Orchestra Sinfonica Brasiliera , der Tappiola Sinfonietta Helsinki und den Nürnberger Sinfonikern brachten ihn auf große Bühnen wie vor kurzem in der Berliner bzw. Kölner Philharmonie.
Mit der brasilianischen Pianistin Débora Halász formt er seit 1995 das Duo Halasz welches sich in der Besetzung Gitarre-Klavier bzw.Cembalo einen internationalen Ruf erworben hat. Nach dem großen Erfolg der bereits bei BIS erschienenen CDs veröffentlichte Naxos in 2009 zwei weitere Alben selten gehörter Originalwerke.
Franz Halasz begann seine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Detmold , bekleidete zehn Jahre die Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg und übernimmt zum WS 2010 den Lehrstuhl für Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater München. Eine imposante Liste von internationalen Preisen unterstreicht das Niveau seiner Studenten. Einladungen zu Meisterkursen, wie unter anderem an der Manhattan School of Music-New York, San Francisco Conservatory, Academy of Music-Oslo, Königliche Musikhochschule Stockholm ,Mozarteum Salzburg , Escuela Superior de Musica-Barcelona, Musikene-San Sebastian und University of Sao Paulo sind die Regel.