Programm

„Wer bin ich, frage ich mich, dass ich ein Kind auf meinen Knien halte?“

Barbara Degen und Elisabeth Carr lesen und sprechen über Mütterlichkeit

Alle Menschen haben eine Mutter – ein Satz der gerade in der Vorweihnachtszeit von besonderer Aktualität ist.
Aus der vielfältigen und fast unüberschaubaren Literatur über Mütter, Mutterschaft und Mütterlichkeit wurden Texte von Gabriela Mistral (Nobelpreisträgerin 1945), aus „Mutter Courage“ von Berthold Brecht und aus den Konzentrationslagern zu diesem Thema ausgewählt und werden zur Diskussion gestellt. Was bedeuten unsere Erfahrungen als Mütter und als Kinder von Müttern? Wie sind sie verwoben mit den politischen Grundfragen der jeweiligen Zeit?


Musikalisches Programm

Johann Sebastian Bach - Solosuite Nr. 1 G-Dur Prélude

Paul Hindemith - Sonate für Cello solo, Op. 25 No. 3 3. Satz- Langsam
    Maria durch ein Dornwald ging

Johann Sebastian Bach - Solosuite Nr. 1 G-Dur Menuett 1 & 2, Gigue








Barbara Degen

Dr. Barbara Degen, geb. 1941, Bonn, Juristin und Frauengeschichtsforscherin, langjährig als Anwältin für Gleichstellungsrecht und gegen sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz tätig. Mitbegründerin des Feministischen Rechtsinstituts e.V. Bonn/Hamburg und des Vereins Haus der FrauenGeschichte e.V. Bonn. – die Gedenkkultur der Frauen, 2010.

Publikationen u.a.:
“Das Herz schlägt in Ravensbrück” – Die Gedenkkultur der Frauen (Reihe: „Schriften aus dem Haus der FrauenGeschichte“), Barbara Budrich Verlag 2010.
Justitia ist eine Frau. Geschichte und Symbolik der Gerechtigkeit (Reihe: „Schriften aus dem Haus der FrauenGeschichte“), Barbara Budrich Verlag 2008.


Elisabeth Carr

Photographin: Ulrike Mertz
Der Wandel ist die Gestalt

Der Wandel ist die Gestalt geb. 3.12.1959 als Elisabeth Maria Weiß in Garmisch- Partenkirchen
aufgewachsen mit 3 Brüdern in Starnberg
Jahrhunderte alt am Seeufer durch die Vorfahren mütterlicherseits verwurzelt
der Vater ist Förster,
mit Kunst und Kultur von Haus aus
der weite, entfernte Kontinent Australien erschließt sich mir durch David Carr,
meinem späteren Mann, dem Vater unserer 6 Kinder
nach dem Abitur, Studium der Sozialpädag0gik mit Schwerpunkt Resozialisierung und Rehabilitation - München und Melbourne
Heirat in Australien
der erste Sohn Luis Eliot wird noch während des Studiums geboren
1987 -1989 Berufstätigkeit in der Kinder-und Jugendpsychiatrie, Heckscher Klinik, Abteilung Rottmannshöhe a. Starnberger See
und Max Planck Institut für Psychiatrie, München
Ausbildung der Gestalttherapie nach Fritz Perls
seit 1989 Psychosoziale Beratung und Gestalttherapie in freier Praxis
es folgen weitere 4 Söhne und 1 Tochter: Nelson Henri, Lloyd Jonathan, Sinclair Harvey, Cedric Lachlan, Elena Maria
zwischenzeitlicher Versuch nach Melbourne umzusiedeln
nach kurzer Zeit ruft mich der Starnberger See zurück
2003/2004 in der Galerie Gröger für zeitgenössische Kunst, Starnberg tätig
2005 wird die Kunstvermittlung "KunstRäume am See" in Zusammenarbeit mit Ariane von Hofacker begründet
seit 2007 von mir in künstlerischer Leitung weitergeführt
in mehr als 150 Kunsträumen im Fünf Seen- Land mit ungezählten Künstlern
Musik, Tanz bildende und darstellende Kunst, Literatur, Philosophie, Film, Fotografie
Tassilopreis 2012




Daniel Hoffmann

Daniel Hoffmann, wurde 1988 geboren und stand schon mit 8 Jahren das erste Mal als Solist mit Orchester auf der Bühne. 1996 hatte er sein Debut mit den Hofer Symphonikern mit dem C-Dur Cellokonzert von Antonio Vivaldi.
Nach seinen ersten Unterrichtsjahren an der Musikschule der Hofer Symphoniker zog er mit 17 Jahren nach Berlin, um dort das Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach zu besuchen. Von 2006 bis 2008 war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main in der Violoncelloklasse von Prof. Michael Sanderling. Bis 2011 studierte er bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater in München und hat derzeit Unterricht bei Prof. Peter Hörr an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und ist wohnhaft in Starnberg.
Daniel Hoffmann ist 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und spielte als Solist mehrmals mit den Hofer Symphonikern, trat mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland auf und spiele als Solist in Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Philharmonie im Gasteig und der Philharmonie Chernigov/Ukraine.
Von 2007- 2013 war Daniel Hoffmann Stipendiat der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ in Hamburg und von 2009- 2011 Stipendiat des Vereins „Freunde Junger Musiker e.V. – Musikkreis Leyda Ungerer“ in Frankfurt/Main. Zudem war er Stipendiat der „Internationalen Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter“ Berlin.
Er spielt ein Cello von Joannes Gagliano aus dem Jahre 1780 als Leihgabe aus einem deutschen Privateigentum.