Jazz-Quartet Max Grosch



Max Grosch - Violine
Jan Eschke - Klavier
Sven Faller - Bass
Bastian Jütte - Schlagzeug

Das Max Grosch Quartet wurde im Jahre 2001 ins Leben gerufen. Auf einem Festival in Lake Placid wurde der Geiger das erste Mal in die Welt der Improvisation entführt und von der ‚Faculty' zur Gründung eines Ensembles angeregt. So entstand diese außergewöhnliche Formation und wuchs seither zu einem interessanten und vielseitigen Jazzquartett.

Zu der klassischen Rhythm Section bestehend aus Piano, Bass und Drums, gesellt sich die Violine als eines der im Jazz eher selten vertretenen, doch sehr reizvollen Instrumente. Zwar handelt es sich hier um keine Novität, da Wegbereiter wie Joe Venuti, Stuff Smith, Stephane Grappelli, Didier Lockwood oder Regina Carter vieles an Ideen und Impulsen zur Jazzgeschichte beigetragen haben. Diese Formation unterscheidet sich dennoch im Klang von diesen bereits bestehenden Ensembles. Besonderer Wert wird der spontanen Kreativität und der Improvisation geschenkt, wobei Wohlklang, Virtuosität, Abwechslung, aber dennoch musikalischer Fluss im Vordergrund stehen. Ziel dieses Ensembles ist es, den Zuhörer an improvisatorischen Momenten teilhaben zu lassen, gleichzeitig immer ein klares und durchsichtiges Konzept zu präsentieren. Auf nachvollziehbare Weise wird dem Publikumverständlich gemacht, was sich zwischen den Musikern und im Ensemblespiel entwickelt. Das Repertoire des Max Grosch Quartets deckt vor allem Standards des American Song Books ab, sowie afro-cubanische und brasilianische Rhythmen, wie auch Eigenkompositionen.

Während dem Publikum eine Vielzahl von guten und modernen Jazzensembles angeboten werden, bietet diese Gruppierung eine frische und für eine relativ breite Masse zugängliche, aber trotzdem auf hohem Niveau improvisierte Musik an. Hochkarätige und preisgekrönte Musiker der Europäischen Szene umgeben den Jazzgeiger Max Grosch, der 6 Jahre in den USA verbrachte, um u.a. in New York und Houston bei international renommierten Musikern sein Fach zu studieren. Gerade von diesem bereichernden Aufenthalt zurückgekehrt, kann das Max Grosch Quartet nun diese umfassenden Erfahrungen weiter ausbauen.

Diese Formation blickt bereits auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland zurück. Die Besetzung konzertierte z.B. auf dem Zelt Musik Festival (Freiburg), dem Münchner Klaviersommer, dem Augsburger Jazzsommer, und nahm im Studio Franken des Bayerischen Rundfunks eine CD auf. Im April 2004 nahm das Max Grosch Quartet sein erstes Album 'we will see…' auf, welches von Rundfunk und Kritikern äußerst positiv begrüßt wurde. Diese Band ist im Begriff, sich einen ganz eigenen Standpunkt in der Musikwelt zu schaffen.

Website: www.maxgrosch.de/deutsch/quartett_maxgrosch



Diogenes Quartett



„Es muss ein Glücksfall gewesen sein, der diese vier jungen Musiker zu einem Ensemble zusammengeführt hat.“ (SZ) Von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert, hat sich das Diogenes Quartett als ein erfolgreiches Streichquartett der jüngeren Generation einen Namen gemacht.

Seine rege Konzerttätigkeit führte das Diogenes Quartett in namhafte Säle wie die Kölner Philharmonie und zu verschiedenen Festivals. Daneben trat das Diogenes Quartett auch vermehrt im Ausland auf, so z.B. in Großbritannien, der Schweiz, Italien und zuletzt auch Griechenland.
Zahlreiche CD-Produktionen bei den Labels cpo, Cavalli Records und Brilliant Classics sowie Live-Mitschnitte belegen sein künstlerisches Schaffen. In 2012 wird das Ensemble mit der Gesamteinspielung der Streichquartette von Franz Schubert beginnen (Brilliant Classics). Neben dem eigentlichen Streichquartettrepertoire zeigt sich das Diogenes Quartett sehr offen neuen Konzertformen gegenüber, was das Cross Over Programm „A dream of Brahms“ zusammen mit dem Jazzquartett des Geigers Max Grosch eindrucksvoll unter Beweis stellt. Besonders am Herzen liegt dem Ensemble die Arbeit mit Kindern. So gehören regelmäßige Kinderkonzerte sowie Kammermusikworkshops zu seinem festen Konzertplan. Das Diogenes Quartett ist Gründungsmitglied im Verband Deutscher Streichquartette e.V., dem weltweit ersten Verband von Streichquartett Ensembles.

Website: www.diogenes-quartett.de




Andreas Kirpal



Andreas Kirpal wurde in Dresden geboren. Nach der Übersiedlung der Familie nach München absolvierte er neben dem Abitur ein Jungstudium am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Olaf Dressler. Seine regulären Studien setzte er bei Prof. Arkadi Zenziper in Dresden und bei Prof. Vassily Lobanov in Köln fort. Im Juni 2002 beendete er erfolgreich sein Meisterklassestudium bei Prof. Gerhard Oppitz in München. Er nahm an zahlreichen Solo-, Kammermusik und Lied-Meisterkursen teil, u.a. bei Peter Rösel, Lew Naumow, Herman Krebbers, Felix Andrievski und Rudolf Piernay. Zu seinen Mentoren zählt Andreas Kirpal auch den bekannten Londoner Klavierpädagogen Peter Feuchtwanger, dessen Meisterkurse er häufig besuchte. 1997 debütierte er in der Semperoper Dresden mit dem 3. Klavierkonzert von Sergej Prokofiev unter Jörg-Peter Weigle. 2008 gewann er einen 3. Preis beim Klavierwettbewerb Palma d´Oro in Final Ligure. Seine Konzerte führten ihn u.a. nach Paris, New York und Seoul. Aufnahmen entstanden mit mehreren Deutschen Radiosendern, 3Sat sowie Radio France. Auch zusammen mit seinem Bruder Stefan Kirpal, Violine, errang er mehrmals internationale Preise, so einen 3. Preis 1994 in Finale Ligure/Italien und einen 2. Preis 1998 beim Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach/Österreich. Von 1999 bis 2002 war das Geschwisterduo Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „life-music-now“. Andreas Kirpal ist ein gefragter Kammermusikpartner, neben seinem Bruder Stefan und dessen Diogenes Quartett spielt er u.a. als regelmäßiger Duopartner der Geigerin Lena Neudauer. Über seine CD (Klavierquintett von Dohnanyi mit dem Diogenes Quartett) schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Die Debüt-Platte verspricht viel: Satte Farben und ein ruhiger, tiefer Atem machen das empfindsame Miteinander der jungen Münchner Musiker plastisch und souverän.“

Andreas Kirpal lehrt an den Musikhochschulen in München und Augsburg. Zusammen mit dem Diogenes Quartett initiierte er die erfolgreiche Konzertreihe „rückblicke“ in München.