Programm

Elisabeth von Herzogenberg
Drei Klavierstücke

Heinrich von Herzogenberg
Elegische Gesänge op. 105 Capriccio für Klavier op. 107 Zwei Balladen op. 69,4 op. 44,8

Johannes Brahms
Balladen op. 10
Vier ernste Gesänge op. 121


Klaus Mertens



Klaus Mertens, geboren im niederrheinischen Kleve, erhielt schon während seiner Schulzeit Gesangsunterricht. Nach dem Abitur studierte er Musik und Pädagogik, darauf folgte zunächst eine pädagogische Laufbahn.

Seine Gesangsausbildung, welche er mit Auszeichnung abschloß, absolvierte er bei den Professoren Else Bischof-Bornes und Jakob Stämpfli (Lied, Konzert, Oratorium) und Peter Massmann (Oper).

Unmittelbar nach Erhalt des Gesangsdiploms begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Klaus Mertens arbeitet zusammen mit vielen bedeutenden Spezialisten der sog. "Alten Musik" wie Ton Koopman, Frans Brüggen, Nicholas McGegan, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Gustav Leonhardt, Nikolaus Harnoncourt, Martin Haselböck, ebenso wie mit namhaften Dirigenten des klassichen Repertoires wie z B. Gary Bertini, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington, Enoch zu Guttenberg, Jun Märkl, Peter Schreier, Kent Nagano, Hans Vonk, Christian Zacharias, Edo de Waart, Kenneth Montgomery, Gerard Schwarz, Ivan Fischer, Marc Soustrot, Andris Nelsons und vielen anderen.

Hieraus ergab sich eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie z.B. den großen Orchestern Berlins inklusive der Berliner Philharmoniker, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Dresdner Philharmonie, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Jerusalem Symphony Orchestra, Saint Louis Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra u.v.a. sowie mit vielen bedeutenden Barock-Orchestern, wie z.B. dem Amsterdam Baroque Orchestra. Bei den bedeutenden internationalen Festivals ist der Künstler regelmässig zu Gast.

Klaus Mertens gilt als namhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. So erfolgte unter verschiedenen Dirigenten die mehrfache Aufnahme der großen Bach'schen Vokalwerke. Im Oktober 2003 beendete er die Gesamteinspielung des Bachschen Kantatenwerkes mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter der Leitung von Ton Koopman. (Dazu Tilman Michael in "fono forum": "…ich kenne keinen anderen Bassisten, der Bach so hervorragend interpretiert wie Klaus Mertens"). Dieses Projekt, welches sich über 10 Jahre erstreckte und mit dem auch große Tourneen in Europa, Amerika und Japan verbunden waren, markiert ein ganz besonderes Highlight in seiner sängerischen Karriere, geschah es hier doch zum ersten Mal überhaupt, dass ein Sänger das gesamte vokale Œuvre Johann Sebastian Bachs für die CD einspielte und im Konzert sang.

Klaus Mertens widmet sich zugleich mit großem Erfolg dem Liedgesang von seinen Anfängen bis zur Moderne. Sein Repertoire im Konzertbereich spannt einen großen Bogen von Monteverdi bis zu zeitgenössischen Komponisten, welche ihre Werke teilweise sogar dem Sänger widmen. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Entdeckung, Hebung und Wiederbelebung bisher nicht gehörter Musik.

Seine Diskographie von derzeit mehr als 175 CD's und DVD's sowie zahllose Rundfunk- und Fernsehaufnahmen belegen Klaus Mertens’ Kompetenz als vielseitigen Sänger.




Gitti Pirner



Gitti Pirner gab ihren ersten Klavierabend mit sieben Jahren. Achtjährig debütierte sie mit Mozarts Klavierkonzert A-Dur, KV 488. Als sie mit 12 Jahren dieses Konzert in einer westdeutschen Großstadt spielte, schrieb die Westdeutsche Allgemeine Zeitung von einer „künstlerischen Sensation".

Gitti Pirner studierte in München, Rom und Genf bei Erik Then-Berg, Guido Agustini und Louis Hiltbrand. Außerordentliche Anregungen verdankt sie Kursen bei Wilhelm Kempff.

Auf dem Weg vom pianistischen Wunderkind zur reifen Künstlerpersönlichkeit errang Gitti Pirner beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf den 1. Preis. In München erhielt sie den Interpretationspreis.

Sie konzertierte mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Rudolf Kempe, Helmuth Rilling und Franz Welser-Möst.
Klavierabende und Orchesterkonzerte führen die Pianistin in europäische, koreanische und japanische Metropolen.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich die Künstlerin mit Freude der Kammermusik und der Liedbegleitung.

Beim Bayerischen Rundfunk liegen „Live"-Aufnahmen mit Sergiu Celibidache und den Münchner Philharmonikern vor.
Eine CD-Einspielung aller Mozart-Klaviersonaten ist bei FARAO classics erschienen.

Die Pianistin war Jurorin in zahlreichen internationalen Wettbewerben, wie z. B. dem ARD-Wettbewerb. Heute hält Gitti Pirner eine Professur an der Musikhochschule München inne.


Quelle: www.farao-classics.de