Programm

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3 g-Moll BWV 1029

Benjamin Britten
Suite für Violoncello Nr. 2 D-Dur op. 80

Robert Schumann
Adagio und Allegro für Violoncello und Klavier op. 70

Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 89


Alexandra Schmiedel



Alexandra Schmiedel, geboren 1984 in Stralsund, erhielt ab ihrem sechsten Lebensjahr Klavierunterreicht bei Prof. Sigrid Lehmstedt. Bereits in ihrer Kindheit gewann sie zahlreiche Preise, bevor sie im Jahre 2001 das Klavierstudium im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Arne Torger aufnahm. 2004 wechselte sie als Stipendiatin zum Staatlichen Konservatorium in St. Petersburg, wo sie bei Prof. Sergej Malzev und Prof. Natalja Arsumanova stuierte. 2006 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin und am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Prof. Jacques Rouvier fort. Ihre künstlerische Ausbildung schloss sie 2010 mit Konzertdiplom ab. Seit 2011 studiert Alexandra Schmiedel an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ im Aufbaustudium Kammermusik bei Eberhard Feltz.

Erste Preise im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert erhielt sie in den Kategorien Klavier-Solo, Klavierduo, Klaviertrio und Klavierbegleitung. Sie gewann den Kleinen Schumann Wettbewerb, den Grotrian-Steinweg-Wettbewerb, den Förderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb und 2008 den Sonderpreis beim Alice Samter-Wettbewerb der UdK Berlin für die beste Interpretation eines Kammermusikwerkes. Außerdem erhielt sie ein Stipendium für hochbegabte junge Musiker des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung, Kunst, sowie Stipendien der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft, der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und der Erich-Andreas-Stiftung. Seit 2011 ist Alexandra Schmiedel Stipendiatin der Stiftung Villa Musica. Weitere Anregungen erhielt sie in Meisterkursen von Anatol Ugorski, Sergej Malzev, Felix Gottlieb, Stanislav Pochekin, Ferenc Rados und zuletzt in Kammermusikkursen von Marie-Luise Neunecker und Jörg Widmann.

2008 akkompagnierte Alexandra Schmiedel die Preisträger Philipp Staemmler beim 63. Concours de Genève und Sébastien Hurtaud beim International Naumbourg Cello Competition in New York. Sie ist Pianistin des Berolina-Ensembles und des Neuen Kammerorchesters Bamberg. Als Solistin und Kammermusikpartnerin konzertierte Alexandra Schmiedel Weltweit unter anderem in Salzburg, Beirut, Wien, Paris, Beijing, im Konzerthaus der Berliner Philharmonie und im Metropolitan Museum of Art, New York. 2011 spielte sie die Eröffnungskonzerte des „International Music Festival Kyoto“ und des Richard Strauss Festivals in Garmisch-Partenkirchen. 2012 konzertierte Alexandra Schmiedel als Preisträgerin des American Protégé Wettbewerbs in der Carnegie Hall, New York. Im Mai 2012 spielt sie das Eröffnungskonzert des Europäischen Klavierfestivals in Caracas, Venezuela.




Anne Yumino Weber



Anne Yumino Weber, 1989 in München in eine deutsch-japanische Musikerfamilie geboren, bekam im Alter von 4 Jahren ihren ersten Cellounterricht von Heinrich Klug. In der Zeit bis zu ihrem Abitur 2009 wurde sie zunächst von Helmar Stiehler und dann als Jungstudentin an der Musikhochschule München von Wen-Sinn Yang unterrichtet.
Ihr Vollstudium begann sie 2009 bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar; seit dem Wintersemester 2011 studiert sie bei Frans Helmerson an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin, wo sie auch Kammermusikunterricht bei Eberhard Feltz und Jonathan Aner erhält.
Wichtige musikalische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Wolfgang Boettcher, Enrico Dindo, Anner Bylsma, Mischa Maisky, Tsuyoshi Tsutsumi, dem Lautenisten Nigel North, Arnold Steinhardt vom Guarneri Quartet und Jörg Widmann.
Anne Yumino Weber gewann beim Wettbewerb "Jugend musiziert" auf Bundesebene mehrfach 1.Preise und spielte mehrmals als Solistin mit Orchester, so z.B. mit den Baden-Badener Philharmonikern, der Nordtschechischen Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall, dem Münchner Jugendorchester und den Jungen Symphonikern. Im Februar 2011 sprang sie in der Baden-Badener Philharmonie mit dem Schumann Cellokonzert ein.
Im Juli 2005 wurde ihr von der Carl-Flesch-Akademie Baden-Baden der Ruth-Flesch-Gedächtnispreis , 2006 der Stennebrüggen-Preis, 2007 der Lions-Preis in Verbindung mit einer CD-Produktion (die CD ist bei Bella Musica erschienen) und 2010 der Preis des Chefdirigenten verliehen.
2008 gewann sie den 1.Preis beim Internationalen Cellowettbewerb in Liezen/Österreich und den 2.Preis beim Internationalen Karl Davidov Cellowettbewerb in Kuldiga/Lettland.
2006 gewann sie zusammen mit ihrem Duopartner Felix Key Weber (Violine) den 2.Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb Concertino Praga.
Seit März 2012 ist sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt ein Cello von Nicolas Lupot (Paris, 1821) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.


Quelle: www.carte-carriere.de