Monika Czernin


Monika Czernin, 1965 in Klagenfurt geboren, studierte Pädagogik, Politikwissenschaften, Philosophie und Publizistik in Wien und arbeitete schon während des Studiums für den österreichischen Rundfunk (Radio). Später für das ORF-Fernsehen, unter anderem im ORF-Büro in Berlin. Anschließend ging sie als Kulturredakteurin zur österreichischen Tageszeitung die „Presse“. Dort betreute sie die wöchentlich erscheinende Seite „Atelier“ über bildende Kunst. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin und Filmemacherin am Starnberger See.



Julia v. Miller


Julia von Miller: Geboren in München, aufgewachsen in Schwabing.
Nach Abitur und Buchhandelsausbildung sang sie bei Ecco di Lorenzo, den Roaring Zucchinis, den Weather Girls , den Blauen Engeln und glänzte in Filmmusiken zu „Der Schuh des Manitu“, „Schwere Jungs“, „Willkommen in Almanya“ und anderen.
Beim „Odeon –Tanzorchester“ verleiht ihre Ausstrahlung, ihre Energie und ihr Humor den Evergreens der Schellack-Ära ein frisches Gesicht.
Mit ihren drei Freundinnen der „String Of Pearls“ verzaubert und entzückt sie seit über einem Jahrzehnt ihr treues und wachsendes Publikum.
Im „Julia von Miller Quartett“ schreibt, interpretiert und arrangiert sie sich durch die Gefilde der deutschen Unterhaltungsmusik der 20iger, 30iger und 40iger Jahre und verpflichtet sich einmal mehr der gepflegten und der nicht so gepflegten Verrücktheit - den „Capriolen!“
Seit 2009 moderiert sie neben Hannes Ringelstetter, Sven Kemmler und Moses Wolff jeden Montag im Vereinsheim in der Occamstrasse den legendären „Blickpunkt Spot“.
Julia von Miller ist mit Alexander Müller-Elmau verheiratet und lebt mit ihm und ihren zwei Töchtern in München.

www.stringofpearls.de
www.odeon-tanzorchester.de

Youtube: BestofStringofpearls




Maria Reiter


Bild: Christoph A. Hellhake
Das Akkordeon begann seine musikalische Karriere auf dem Tanzboden und mit gemütvollen Volksweisen aller Art. Bald aber strebte es sowohl auf das Konzertpodium hinauf, als auch in die Welt hinaus, indem es seine technischen Möglichkeiten mehr und mehr erweiterte.

Dieselbe Bewegung vollzog auch die Akkordeonistin Maria Reiter, die vom Trachtenverein und dem allseits beliebten "La Paloma" und Ähnlichem ausgehend sich z.B. der mongolischen Weltmusik mit Urna Chachar Tugchi zuwandte und folgerichtig auch mit deren internationalem Ensemble auf Weltreise ging. Dasselbe Reiseziel verfolgte sie mit dem Figurentheater der "Puppet Players", quasi einem "Welttheater en miniature". Originellerweise scheint die Weltläufigkeit auch auf die Gesänge von Purcell oder Monteverdi zuzutreffen. Diese wurden mit der Akkordeonistin und den Sopranen Monika Lichtenegger und Beate von Hahn für die Opernfestspiele in München inszeniert. Die barocken Zwiegesänge funktionierten aber ebenso gut – nur schweißgebadet –  bei den Festspielen in Hue/Vietnam.

Was wäre die Akkordeonistin ohne ihre Erzähler; seien sie Schauspieler, Sänger oder beides zusammen. Tourneen und viele schöne Einzelkonzerte erlebte sie mit Konstantin Wecker, mit Krista Posch, Rufus Beck, Petra Lamy, Nicole Beutler. Jahrzehntelanges Bühnenglück bescherte ihr Michael Heltau, selbiges Wolf Euba und und und ... ein fixes Standbein hat sie in Wien als Mitglied der Wiener Theatermusiker.

Inspirierendster Instrumentallehrer war ihr der baskische Akkordeonist und Dirigent Enrique Ugarte.

Eine große Herzensangelegenheit ist ihr die Kammermusik.
Sie pflegt seit Jahren tiefe musikalische Freundschaften mit der Geigerin Esther Schöpf, ebenso mit dem Cellisten Heinrich Klug. Der Münchner Pianist, Komponist und Dirigent Rudi Spring war ihr musikalischer Wegweiser. Er brachte Ordnung in ihren musikalischen Bauchladen und komponierte für sie ca. 300 Minuten Akkordeonmusik (Solo, Vokal,- und Instrumentalkammermusik, sowie Bearbeitungen und Orchesterintegration). Mit ihm und der Hackbrettistin Marianne Kirch zusammen war sie im Trio "Cosi fan Tango" Preisträgerin im intern. Kammermusikwettbewerb Düsseldorf 1995. Heute spielt das Hackbrett die Musikerin Elisabeth Seitz. Eine zweite Trioversion dieses Namens mit Violine statt Hackbrett existiert seit 2002, zunächst mit dem Wiener Konzertmeister Erich Höbarth, seit 2009 mit dem Münchner Konzertmeister Florian Sonnleitner.