Hildegard Knef im Haus Heidelberg

18.11.2022
18:00

Location
Haus Heidelberg


Ein literarisch-musikalisches Neuentdecken

Julia von Miller

Die „letzte Diva“ Deutschlands, die ungewöhnlich begabte Schauspielerin, die bis zur Unbarmherzigkeit ehrliche und mutige Autorin und provozierende Chansonnière Hildegard Frieda Albertine Knef pendelte mit vielen Höhen und Tiefen rasant und unstet zwischen den Welten, Europa und den USA, wo sie sich Hildegarde Neff nannte.

In den 60er-Jahren ließ sie sich für einige Zeit in einer modernen, großzügigen Villa am Mühlbach in Percha am Starnberger See nieder, heiratete dort David Cameron, fortan Mr. Knef, wurde Mutter und empfing Henry Miller, ihren „großen Freund“ und Mentor. Sie erzählt von angeregten Spaziergängen mit ihm. Ein kurzer, vorübergehender Halt inmitten der Unruhe, die charakteristisch war für diese Frau, die durch ihr eigenwilliges Charisma – international gefeiert, aber auch gefeuert – zu einer Bildfläche für das Nachkriegsdeutschland wurde.

In unmittelbarer Nähe errichtete etwa zur selben Zeit der weitreichend wirksame Physiker, Unternehmer und Konstrukteur u. a. der legendären Magnetschwebebahn, der Literatur- und Kunstkenner Götz Heidelberg ein Anwesen, ganz dem Bauhausstil verpflichtet, innen wie außen.
Sein Sohn Felix Heidelberg lädt uns in den großzügigen, original erhaltenen Salon des Hauses ein, ganz im Sinne dieser nachbarschaftlichen, so unterschiedlichen Geistesgrößen.

Die Sängerin und Sprecherin Julia von Miller liest und singt, auch Unbekannteres.

Kartenverkauf

Eintritt 21 € / Schüler & Studenten 10 €

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Bitte passen Sie Ihre Kleidung den Gegebenheiten vor Ort an.

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Bild: Felix Heidelberg

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