27.11.2026 - 29.11.2026
Location
GestaltRaum
In ihren Bildern und Gedichten stellt Salomé Herbst die komplexen inneren Konflikte dar, in die Betroffene von sexualisierter Gewalt stürzen.
Wenn hinter einer „weißen“ Fassade ein kindlicher Körper missbraucht wird,
verliert das Kind jedes Gefühl von Sicherheit, Selbstwert und Vertrauen. Ohne konsequente und direkte Hilfe nehmen die traumatisierenden Erlebnisse starken negativen Einfluss auf alle Lebensbereiche. Selten sprechen Betroffene darüber. Die hohen Fallzahlen zeigen aber: Es passiert täglich, mitten unter uns, in jeder Gesellschaftsschicht! Wir wollen es nur lieber nicht so genau wissen, weil und das Thema immer überfordert.
Mit ihrer künstlerischen Tätigkeit eröffnet Salomé Herbst Bewältigungsstrategien dieses Dilemmas, Trost und erweiterte Blickwinkel.
„Meine Arbeiten sind als leise Momentaufnahmen gedacht, in denen wir die Chance haben, uns im anderen wiederzuerkennen. Je nach persönlichem Lebensfundus spiegeln sich in einer zunehmend komplexeren Welt Herausforderungen und Verletzlichkeit wider.
Ich möchte malerisch Nähe erzeugen und die Sicherheit suggerierende Betrachtungsdistanz durchbrechen. Das kann bisweilen unheimlich wirken, ist aber gewollt.“
Termine
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