Bild: Malena Morón de Grabherr
Ich bin in Peru geboren, aufgewachsen und kam sehr jung nach Deutschland.
Mein Leben hat mich dann in weite Länder und Kontinente geführt. Der
Starnberger See mit seiner Schönheit und Ruhe hat dabei immer wieder
meinen Ideen Raum und Bewegung gegeben.
Meine Arbeit entsteht aus einer Sensibilität für Farbe und Körper. Sie bewegt
sich in einem Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Illusion, zwischen
Realität und Bild. In einer von Bildern überfluteten Gegenwart nutze ich die
Malerei als Gegenraum – als Ort, an dem das Gesehene an Gewicht gewinnt.
Fotografische Vorlagen bilden den Ausgangspunkt. Auf der Leinwand
verlieren sie ihre Eindeutigkeit und entwickeln eine eigene Wirklichkeit, sie
erscheinen zugleich vertraut und fremd.
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