Studium der Politischen Wissenschaft, Philosophie, Amerikanistik an der LMU München Zweijähriger Aufenthalt in Paris Redakteurin der politisch-literarischen Zeitschrift „L’80“, danach als freiberufliche Autorin, Journalistin und Übersetzerin tätig.
Mitglied des Deutschen PEN, seit Mai 2013 Beauftragte für Writers-in-Exile des Deutschen PEN-Zentrums und Vizepräsidentin
Übersetzungen mehrerer Bücher aus dem Englischen und Französischen, Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften, Hörspiel „Ich will allen gehören oder keinem“ Szenen aus dem Leben der Franziska zu Reventlow, Deutschlandradio, 1997.
Filmtreatment „Bloody Mary“ für die PEG Development
Zahlreiche Buchrezensionen für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.
Buchveröffentlichung: Die Kleinste Fessel drückt mich unerträglich. Das Leben der Franziska zu Reventlow (Romanbiographie, Goldmann, 1995, btb, 2000, 3.Auflg.Nov.2003). „Stumm vor Glück“, Erzählungen, Knaus Verlag, 2005 „Das Revier der Amsel“, Roman, Fahrenheit, 200 zuletzt: „München. Eine Stadt in Biographien“ Merian Verlag 2012.
Bild: Christoph A. Hellhake
Georg Glasl (* 1957 in Kochel am See) ist ein deutscher Musiker und ehemaliger Dozent für Zither an der Hochschule für Musik und Theater München.
Er studierte am Richard-Strauss-Konservatorium in München und am Mozarteum in Salzburg. Die Fachwelt wurde zunächst wegen seiner Interpretationen Alter Musik auf ihn aufmerksam. Diese brachten ihm 1988 ein Musikstipendium der Stadt München ein.
Ohne die alten Meister zu vernachlässigen, richtete er seinen Fokus im Laufe der Zeit verstärkt auf die zeitgenössische Musik. Zahlreiche Komponisten schrieben für ihn und sein Instrument: Zu ihnen zählen Violeta Dinescu, Georg Friedrich Haas, Wilfried Hiller, Peter Kiesewetter, Bernhard Lang, Annette Schlünz, Dieter Schnebel, Christian Wolff und Walter Zimmermann.
Er trat bei zahlreichen Festivals auf. Auch in einem traditionellen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker trat er als Gastmusiker auf. Glasl spielte auf Konzertreisen durch Europa, Japan, USA, Afrika und Zentralasien. Er gründete das seit 1995 alle zwei Jahre unter seiner künstlerischen Leitung stattfindende Münchner Zitherfestival. 1996 begründete er die Konzertreihe „Landschaften“, in der authentische überlieferte Volksmusik gleichberechtigt neben Neuer Musik steht. 2009 erhielt er den Förderpreis Musik der Landeshauptstadt München.
Graham Waterhouse (* 2. November 1962 in London) ist ein englischer Komponist und Cellist, der seit 2002 in Weßling lebt. Waterhouse komponierte Kammermusik unter anderem für Kombinationen wie Piccolo und Streichquartett, Cello und Sprechstimme, Great Highland Bagpipe und Streichorchester.
Graham Waterhouse wurde in London als Sohn des Fagottisten und Musikwissenschaftlers William Waterhouse in eine musikalische Familie geboren. Er studierte Musik an der University of Cambridge (Komposition bei Hugh Wood und Robin Holloway) und in Deutschland an der Folkwang Hochschule und der Hochschule für Musik Köln, Violoncello bei Maria Kliegel und Young-Chang Cho sowie Dirigieren, Klavier und Kammermusik.
Er erhielt Kompositionsaufträge unter anderem von der International Double Reed Society (IDRS), Orchestre de Chambre de Lausanne, Münchener Biennale, Schleswig-Holstein Musik Festival, Orquesta Sinfónica Nacional del Estado de Mexico und der Park Lane Group (London).[1] Seine Kompositionen gewannen Preise bei Wettbewerben des Münchener Tonkünstlerverbandes (1996) und der Via Nova in Weimar (2000).[2] 2011 wurde sein Streichquartett Chinese Whispers mit dem BCMS Composition Prize der Birmingham Chamber Music Society ausgezeichnet.
Als Solist seines Cellokonzerts op. 27 spielte er in Mexiko-Stadt (1995), Nizhnij Novgorod, Weimar, Baden-Baden, St. Martin, Idstein (Fassung für Kammerorchester, 2005) und Cambridge (2008).
Waterhouse arbeitete mit dem Ensemble Modern in Uraufführungen von Komponisten wie Iannis Xenakis, Beat Furrer and Klaus Huber und wirkte mit im Ensemble Modern Orchester unter Pierre Boulez auf der Tournee 2001.[3] Er trat auch mit den Ensembles musikFabrik und Kammerensemble Neue Musik Berlin auf.
Im Jahr 2001 war er Composer in Residence der Solisten der Kammerphilharmonie Berlin, im Jahr 2006 war er artiste en residence in Albertville, Frankreich, und im Jahr 2008 war er Musician By-Fellow am Churchill College, University of Cambridge.
Er wird regelmäßig von Violeta Dinescu zu Komponisten-Colloquien an der Universität Oldenburg eingeladen.[4] Seit 2005 gehört er zu den Musikern, die Vorschulkinder der Kinder Insel Hombroich mit Kunst in Berührung bringen.[5]
Als Komponist und als Spieler setzt er sich vor allem für Kammermusik ein. Er hat mehrere Kammermusikensembles mitgegründet, wie das Vuillaume-Cello-Ensemble, dessen Mitglieder auf Instrumenten aus der Werkstatt von Jean-Baptiste Vuillaume spielen. In einer regelmäßigen Kammermusik-Konzertreihe im Gasteig München stellt er seit 1998 zeitgenössische Werke dem klassischen Repertoire gegenüber.[6] In Zusammenarbeit mit den Komponisten Jens Josef (Flöte) und Rudi Spring (Klavier) spielte er 2009 dort ein Trio-Konzert mit Martinůs Trio, der ersten Aufführung der Flötenversion seiner Gestural Variations sowie je einer Weihnachtsliedbearbeitung der drei Komponisten.[7]
Ein Schwerpunkt seines Schaffens ist Musik für sein eigenes Instrument und andere Streichinstrumente, (Cello solo, Streichtrio, Streichorchester). Für die IDRS (Internationale Gesellschaft für Rohrblattinstrumente) schrieb er zahlreiche Werke für Oboe und Fagott, die bei den jährlichen Konferenzen aufgeführt wurden. Er komponiert für die individuelle Fähigkeit und den Charakter von Spielern und Instrumenten, auch ungewöhnlichen wie Heckelphon, Marimba oder Didgeridoo. In Chieftain’s Salute kombinierte er Great Highland Bagpipe und Streichorchester, in Hale Bopp Streichorchester und Knabensopran, The Akond of Swat schrieb er für ein Tenorfagott, das eigens für den Spieler angefertigt wurde, Fagott und Klavier.
Er komponiert zunehmend literarisch inspirierte Werke für Cello und Sprechstimme auf Texte wie Limerick (Vezza), Ballade (Der Handschuh) oder Drama (Aases Himmelfahrt), und er ist fähig, zugleich zu spielen und zu rezitieren.
Einige seiner Werke wurden für den Wettbewerb Jugend musiziert geschrieben und in Preisträgerkonzerten vorgetragen. Seine Weihnachtskantate Der Anfang einer neuen Zeit auf Worte von Hans Krieger für Sopran, Bariton, Chor, Kinderchor und Streichorchester wurde in Essen erstmals aufgeführt, in St. Peter in Kettwig und in Schloss Borbeck, als Teil eines Adventsprogramm, das auch Hale Bopp und Bachs Kantate Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 61 enthielt.
Der Hessische Rundfunk sendete an seinem 50. Geburtstag ein Interview.[8] Reinhard Palmer schrieb in der Fachzeitschrift Neue Musikzeitung über ein Konzert im Gasteig zu diesem Anlass unter dem Titel “Beliebter Außenseiter, beschrieb die Nähe seiner Quintettkompositionen zu Instrumentalkonzerten, bemerkte den Einfluss von Karol Szymanowski und Witold Lutosławski und wies auf den musikalischen Geschichtenerzähler hin.
Gunter Pretzel studierte Violine und Viola in Hamburg und Berlin. Er wurde Solobratscher des Münchner Kammerorchesters, seit 1984 ist er Mitglied der Münchner Philharmoniker. Er ist langjähriges Mitglied des Debussy-Trio München, für dessen Besetzung er zahlreiche Werke bearbeitete.
Er ist Initiator und Leiter des Ensembles „bracc!“, einer unkonventionellen Formation mit acht Mitgliedern der Bratschengruppe der Münchner Philharmoniker und Klavier, deren Repertoire ausschließlich aus seinen Arrangements und Kompositionen besteht.
Sein besonderes Interesse gilt der Neuen, vor allem aber auch der freien improvisierten Musik. Mehrere Werke wurden für ihn komponiert, eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Komponistin Helga Pogatschar. Mit der Gründung des „Pelaar-Quartetts“ hat er sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, Neue Musik der Region besonders zu fördern.
Seit 2012 verbindet ihn eine fruchtbare künstlerische Freundschaft mit der Bratschistin Charlotte Walterspiel. Im Januar 2014 leitete er mit ihr gemeinsam ein Symposium zum Thema “Zusammenspiel: Musik ist Kommunikation”, veranstaltet von den Münchner Philharmonikern, der LH München und der VHS München. Gäste waren prominente Musiker, Wissenschaftler und Manager. Das nächste Symposium wird der „Intuition“ in der Musik gewidmet sein.
Die Arbeit von Gunter Pretzel ist auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen dokumentiert.
„Geschichte durch Geschichten erzählen – interessant und unterhaltsam!“
„Es macht mir viel Freude, unseren Gästen meine Heimat auf diese Art näher zu bringen. Ob bei einem Spaziergang auf den Spuren von Kaiserin Elisabeth von Österreich, oben auf dem Heiligen Berg Andechs oder bei einer Fahrt auf dem Starnberger See. Es gibt viel zu sehen und zu berichten. Wenn ich nicht mit Gästen unterwegs bin, organisiere ich Ausstellungen. In meiner freien Zeit bin ich viel mit Pferd oder Hund draußen in der Natur unterwegs und ich reise gerne.“
Hanno Simons studierte an der Musikhochschule in München bei Prof. Walter Nothas. Nach dem Examen wechselte er zum Aufbaustudium nach Karlsruhe an die Hochschule zu Prof. Martin Ostertag, bei dem er das Meisterklassendiplom ablegte. Neben Meisterkursen bei Uzi Wiesel, Milos Sadlo, William Pleeth, Ralph Kirshbaum und Gerhard Schulz nahm Hanno Simons an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teil, bei denen er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem in Scheveningen/ Holland, beim internationalen Carl-Maria-von- Weber-Wettbewerb in München und beim Wettbewerb des Deutschen Musikrats in Bonn, in dessen Folge er in das Förderprogramm „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen wurde.
Seit 1996 ist Hanno Simons Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Daneben widmet er sich der Kammermusik in unterschiedlichen Ensembles, im Duo mit dem Cellisten Wen-Sinn Yang, mit der Harfenistin Una Prelle, sowie mit den sechs Philharmonischen Cellisten Köln.
Als Mitglied des Ensemble Triolog führt er regelmäßig Werke zeitgenössischer Komponisten auf. Zusammen mit Michaela Buchholz und Klaus-Peter Werani gründete er das TrioCoriolis. Als Assistent von Wen-Sinn Yang hat Hanno Simons seit dem Wintersemester 2007/08 einen Lehrauftrag an Hochschule für Musik und Theater in München.
Regisseur, Drehbuchautor, songwriter und Musiker
HCM treibt sich herum in der Kunstszene von Berlin, New York, München, Machtlfing bis an den Ammersee und erzählt von der Begegnung und Zusammenarbeit mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Biermöslblosn, Die Toten Hosen, Dieter Hildebrandt und vielen anderen.
Hans-Günther Kaufmann wächst in Frankreich und Deutschland auf. Bereits als Jugendlicher übernimmt er erste Fotoaufträge in Rom, Los Angeles, New York sowie Berlin und eröffnet sein eigenes Fotostudio in München. Später widmet er sich spirituellen und religiösen Themen mit etwa 100 Buchpublikationen, internationalen Ausstellungen und zahlreichen Filmproduktionen.
Kaufmanns Credo: immer voranschreiten – Leben ist reifen, vertrauen, Teil eines großen Ganzen zu sein – gewollt und geliebt.
Diese Schritte auf seinem Weg sind bildlich sichtbar. Das Kultmagazin TWEN veröffentliche seine Fotografien, als er 16 war, es folgte ein Zyklus Mode und Werbung, Weltreisen mit den Schönen um an Traumstränden mit Traumfrauen Träume zu inszenieren. Dann sehnte sich Kaufmann nach dem Unsichtbaren im Sichtbaren, es folgen weitere Zyklen – spirituelle Bücher, eines mit Papst Benedikt XVI, internationale Ausstellungen (Jakobsweg – hierfür vom spanischen König Juan Carlos mit einem Orden und Titel ausgezeichnet), und dann entdeckte er „motion picture“, das bewegte Bild, Film.
Für das Bayerische Fernsehen dreht Kaufmann zahlreiche Filme, die Reihe „mit den Augen der Seele“ (60 Folgen) lässt ihn weiter reifen – anders als die Magie des Augenblickes (Fotografie) lernt er mit Bewegung, Ton Geschichten zu erzählen.
Sein aktuelles Projekt „Vergelt’s Gott, Odilo“ ist eine Hommage an seinen 2017 verstorbenen Freund Abt Odilo Lechner OSB. Diese Ausstellung wird im Schloss Tegernsee gezeigt und wandert danach durch Klöster in Bayern und Österreich. Auf Kaufmanns Frage, ob seine Fotografie „Kunst“ sei, antwortet der Kunstsammler und Kenner S.K.H. Herzog Franz von Bayern: „Ihre Fotografien berühren mich zutiefst, deswegen sind sie Kunst“.
Im Reifen wird Kunst zur Energiequelle zur Freude am Leben.
Hans Jürgen Stockerl, geboren 1958, studierte an der Neuen Münchner Schauspielschule. Er ist auf verschiedenen Theaterbühnen und in Film und Fernsehen zu sehen. Als Hörbuchsprecher kennt ihn das Publikum aus zahlreichen Radiohörspielen oder durch seine Interpretation von Romanen, Spannungstiteln und Klassikern von Friedrich Ani über Nicola Förg bis hin zu Clemens Brentano.
Heinrich Klug studierte nach dem Abitur Cello und Dirigieren in seiner Heimatstadt Dresden und in Köln und war von 1963 bis 2000 Solocellist der Münchner Philharmoniker. Seit 1977 leitet er die Kinderkammerkonzerte der Münchner Philharmoniker, seit 1988 das Abonnentenorchester und von 1991 bis 2000 die Familienkonzerte der Münchner Philharmoniker. Für diese Initiativen wurden ihm 1996 von der Abendzeitung der “Stern des Jahres” für besondere Verdienste auf kulturellem und kulturpolitischen Gebiet, 1997 von der Stadt München die Medaille “München leuchtet” und im Jahre 1999 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Jahr 2016 erhielt Heinrich Klug den “Tassilo”-Ehrenpreis der Süddeutschen Zeitung für sein Lebenswerk.
1953 geb. in Waging am See
1978 Akademie der Bildenden Künste München, Prof. Gerd Winner
1978– Parisaufenthalt
1983
Seit 1983 freier Maler in München
Ausstellungen im In- und Ausland.
Ankäufe von Privat und der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Lebt in München.
Bild: Erol Gurian
Der Bassist, Cellist und Komponist Henning Sieverts wurde 1966 in Berlin geboren und gilt als einer der gefragtesten Jazzmusiker Europas. Konzerte und Tourneen führten ihn auf alle fünf Kontinente. Seine Diskographie umfasst über 140 CDs, darunter 17 als Bandleader. Henning Sieverts erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der ECHO JAZZ, der Neue Deutsche Jazzpreis, der erste Preis beim Jazz-Wettbewerb der „International Society of Bassists“ und der Staatliche Förderpreis des Freistaats Bayern.
Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet Henning Sieverts intensiv als Komponist. Seine Suite „musica flora“ wurde 2013 vom „Lucerne Jazz Orchestra“ uraufgeführt. 2014 war er künstlerischer Leiter des Festivals „Tonspuren“ im Kloster Irsee, 2016 folgte die Auftragskomposition „Bach´s Blüten“ für das „E.O.S. Chamber Orchestra Cologne“. Im Herbst 2022 präsentiert das „Lucilin Ensemble“ (Luxemburg) die Auftragskomposition „Bal Contemporain“ anlässlich des Europäischen Kulturhauptstadtjahres.
Henning Sieverts ist studierter Journalist (Diplom an der LMU München) und arbeitet seit 2003 als Moderator der „Jazztime“ beim Bayerischen Rundfunk.
Seit 2019 ist er Hauptfachlehrer für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater in München und gibt darüber hinaus regelmäßig Kompositions- und Instrumental-Workshops, u.a. an den Musikhochschulen von Luzern, Zürich, Bern, Würzburg, Nürnberg, Köln, Leipzig, Stuttgart, Mainz und Osnabrück.
Website: henningsieverts.de
Henri Bonamy war Student am Conservatoire Supérieur de Paris und setzte seine pianistische Ausbildung bei Dmitri Bashkirov an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid fort. Anschließend legte er seine Meisterklassendiplome an der Hochschule für Musik und Theater München bei der Pianistin Elisso Wirssaladze und im Fach Dirigieren bei Bruno Weil ab.
Wegweisend für seine musikalische Karriere waren Impulse von Stephen Kovacevic, Radu Lupu und Yakov Kreizberg.
Auftritte führten Henri Bonamy als Pianist in den Herkulessaal, die Philharmonie am Gasteig in München, zum Nationalauditorium in Madrid, in das Auditorium du Louvre sowie zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder zum Enescu Festival in Bukarest. Er spielte u. a. unter der Leitung von Jesus Lopez-Cobos und Andrey Boreyko. Auch kammermusikalischen Projekten widmet er sich regelmäßig, zu seinen Partnern zählen Julia Fischer, Wen-Sinn Yang oder Wen Xiao Zheng.
Henri Bonamy ist künstlerischer Leiter des Philharmonischen Orchesters Isartal; er dirigierte u .a die Münchner Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Meininger Hofkapelle, das Ensemble Oktopus, das Georgische Kammerorchester Ingolstadt und die Staatsoper Brasov.
Zu seinen breitgefächerten Tätigkeiten zählen außerdem die Leitung des Münchner Jugendorchesters, der von Julia Fischer gegründeten Kindersinfoniker sowie mehrjährige Klavierprofessuren in Busan und Seoul (Südkorea).
Anlässlich des Chopin Jubiläums hat Henri Bonamy an der Gesamteinspielung des Komponisten für France Télévision in der Salle Pleyel in Paris teilgenommen. Es liegen Produktionen des Bayerischen Rundfunks und Aufnahmen beim Leipziger Label Genuin vor: „So überzeugend sich Bonamy als Virtuose präsentiert, genauso ist er auch in der Lage, auf seinem Instrument zu singen und den Zwischentönen Raum zu geben…“ (NDR Kultur)
Henri Bonamy erhielt den EON-Kulturpreis Bayern sowie Preise bei Klavierwettbewerben (Genf und Alessandro Casagrande).
„Das Henschel Quartett ist ohne Frage eines der besten Ensembles der Welt, ein großartiges Quartett!“ (Los Angeles Times). Dem international verorteten Henschel Quartett mit Sitz in Deutschland (München) und Dänemark gelingt es durch eine klug nuancierte Besetzungselastizität zeitgemäße Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit an Nachhaltigkeit zu finden und dabei gleichzeitig die über 30 Jahre gewachsene, einzigartige Ensembleidentität zu bewahren. Hervorgegangen aus den drei Geschwistern Christoph, Markus und Monika Henschel und dem dänischen Cellisten Mathias Beyer-Karlshøj startete das Quartett 1994 eine weltweite Karriere. Die Geschwister Henschel stammen aus einer Musikerfamilie, Mutter Cembalistin, Vater Bratscher. Daneben stand ein Freund der Familie, Sergiu Celibidache, den drei Nachwuchsmusikern als musikalischer Beistand zur Seite.
Neben zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Werke stellt das Quartett die Beschäftigung mit den Quartetten Beethovens immer wieder ins Zentrum seines Schaffens. Um die 250 Werke haben die Henschels im Repertoire, von der Klassik bis heute. 2023 kommt eine Uraufführung von Thomas Agerfeldt Olesen und als Neuseinstudiereung das 1. Streichquartett von Henryk Mikolaj Gorecki hinzu. Anlässlich ihres Bühnenjubiläums in 2024 erweitern sie ihr Repertoire um mindestens zwei Werke der englischen Komponistin Freda Swain, dem Streichquartett „Norfolk“ und ihrem Klavierquartett.
Die 15 CD-Einspielungen des Henschel Quartetts wurden mit zahlreichen Preisen und Nominierungen ausgezeichnet, u.a. der Preis der deutschen Schallplattenkritik, MIDEM Nomination, Int. MusicWeb CD of the Year, von Netherlands Radio, Telegraph, Süddeutsche Zeitung, Fokus Magazin, nmz, Grammophon Maganzine, BBC Magazine und Sunday Times.
KunstRäume am See
Possenhofenerstr. 19
82319 Starnberg