KÜNSTLER_INNEN

_ Eine Auswahl _​

„Schuch kann am Klavier instrumentieren, vollendete Meisterschaft, die sich am musikalischen Inhalt verwirklicht. Hier hat sich jemand eine Klangkultur an

Das Kollektiv „Institut für Stadterkundung“ erkundet die verlassenen und unzugänglichen Orte Wiens. Die Künstler werfen dabei einen Blick hinter die

Jakob Wagner studierte Klassische Gitarre, Anglistik und Amerikanistik in Augsburg, Düsseldorf und Paris in den Klassen der Professoren Takeo Sato,

Bild: Oliver Betke Jannis Hain (* 8. Mai 1985 in München) ist ein deutscher Schauspieler, Sprecher und Autor. Jannis Hain

  *15.April 1992 in Starnberg 2011-2015 Fotografie-Studium an der Fakultät für Design der Hochschule München www.johannaschlueter.de

Der Münchner Gitarrist Johannes Öllinger spielt als Solist und Kammermusiker, in Ensembles und Orchestern. Sein Spektrum reicht vom klassischen Gitarrenrepertoire

Johannes X. Schachtner arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren in München und Stipendienaufenthalten in Bamberg und

Bild: Volker Derlath 1954, am 28. Dezember, am Tag der unschuldigen Kinder, in Teisendorf als achtes von neun Kindern geboren.

Jost-Henrich Hecker, 1959 in Düsseldorf geboren, studierte Violoncello am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Musikhochschule in München bei Fritz Kiskalt und

Judith Huber absolvierte eine Musicalausbildung an der Stage School of Dance and Drama und studierte anschließend vier Semester an der

Judith Toth (* 1981 in Traunstein) ist eine deutsche Schauspielerin und Sprecherin. Judith Toth wuchs in Ruhpolding als Tochter einer

Julia von Miller war einmal Buchhändlerin, ist Sängerin und lebt in München. Sie tritt seit 15 Jahren mit den „String

Ihr Bühnendebüt als Zwanzigjährige in der Rolle der Pamina in der Zauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin

Ein breiter künstlerischer Horizont zeichnet die aus Griechenland stammenden Cellistin Katerina Giannitsioti aus: Sie spannt einen weiten Bogen von historischer Aufführungspraxis bis

geboren 1972 in münchen lebt in münchen und berlin nationalität deutsch größe 174 cm haarfarbe blond augenfarbe blau sprachen englisch

Katja Böhm ist Studiendirektorin am Gymnasium Starnberg und bringt seit einigen Jahren mit ihren Schülern Aufführungen in Theater und Tanz

„Schuch kann am Klavier instrumentieren, vollendete Meisterschaft, die sich am musikalischen Inhalt verwirklicht. Hier hat sich jemand eine Klangkultur an seinen Aussagen entlang erarbeitet, was einem Gesamtkunstwerk nahekommt.“ (Der Tagesspiegel)

Der Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD- Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. 2013 erhielt er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch für seine Aufnahme der Quintette für Klavier und Bläser von Mozart und Beethoven mit einem ECHO Klassik in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet worden.

 

Das Kollektiv „Institut für Stadterkundung“ erkundet die verlassenen und unzugänglichen Orte Wiens. Die Künstler werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und besichtigen Orte, die dem alltäglichen Blick verborgen bleiben. Dazu gehören verlassene Fabriken, Villen, Kinderheime, Wohnhäuser, Dachböden, Tunnel und Kräne über der Stadt. Diese Plätze, die ihre Funktion z.T. ganz verloren haben, bieten Erlebnisräume fernab von Durchfunktionalisierung und Kommerzialisierung öffentlichem Raums.

Jakob Wagner studierte Klassische Gitarre, Anglistik und Amerikanistik in Augsburg, Düsseldorf und Paris in den Klassen der Professoren Takeo Sato, Alexander-Sergei Ramirez, Gérard Abiton und Joaquín Clerch. Er komplettiert seine Ausbildung durch regelmäßige Meisterkurse bei Marco Tamayo, Ricardo Gallen, Carlo Marchione, Franz Halasz, Judicaël Perroy und Anthony Spiri.

Er ist Jugend Musiziert-Bundespreisträger, Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung und des Richard- Wagner-Verbandes. Außerdem ist er Träger des PROMOS-Stipendiums, des Deutschlandstipendiums und erhielt 2018 das Stipendium des Kollegs für Kunst und Musik in Montepulciano.

Jakob Wagner ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertiert solistisch und kammermusikalisch, unter anderem mit Sophia Aretz (Flöte) im Ensemble Elysion.

Für die Spielzeit 2016/17 erhielt er ein Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus und im Juni 2017 den Jurypreis als Hauptdarsteller im Kurzfilmwettbewerb 24h to take mit dem Film Synonym für normal (Sercombe/Röski, 2017).

Seit 2018 realisiert er in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv projek.il interdisziplinäre Projekte mit dem Fokus auf der Verbindung von Text und Musik. 2019 erhielt er den Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg.

Bild: Oliver Betke

Jannis Hain (* 8. Mai 1985 in München) ist ein deutscher Schauspieler, Sprecher und Autor.

Jannis Hain wurde in München geboren und wuchs zweisprachig, teils auf dem spanischen Festland, auf Formentera und in München auf. Er besuchte die Waldorfschule in Daglfing und in Prien am Chiemsee, wo er auch erste Theatererfahrungen sammeln konnte. Nach der mittleren Reife besuchte er die Schauspielschule ISSA in München.

www.jannishain.de

Film/Fernsehen/Kino: (Auswahl)

2024 Les Enfants de la Résistance, Regie: Christophe Barratier, Rolle: Gestapist Heinrich, Kinostart: 11. Februar 2026 zunächst in Frankreich.
2024 Die Rosenheim Cops, Regie: Micaela Zschieschow, Bavaria Fiction, ZDF, Rolle: Tim Höffner
2023 Caveman, Regie: Laura Lackmann, Constantin Film, Kino, Rolle: Christian
2022 Polizeiruf 110 – Paranoia -, Regie: Tobias Ineichen, Amalia Film, BR, Rolle: Uniformierter
2018 Römer in Kempten, Regie: Doris Schmid, Silberstern Filmproduktion, Werbefilm, Rolle: Römer

Theater: (Auswahl)

2022 Michel aus Lönneberga, Regie: Andreas Jendrusch, Regionentheater, Rolle: Knecht Alfred
2019 Erdenbann, Regie: Robert Lebhaft, Studiobühne München, Rolle: Johannes Lippmann
2018 Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers, Regie: Michael Müller, (Karl May-) Festspiele Burgrieden, Rolle: Schwerer Mokassin
2017 Wie es Euch gefällt (Shakespeare), Regie: Tobias Melangre, Tragaudion – Open Air Schlossgarten Starnberg, Rolle: Orlando
2016 Ein Sommernachtstraum (Shakespeare), Regie: Jan Potthast, Tragaudion – Open Air Schlossgarten Starnberg, Rolle, Demetrius
2015 Literarischer Herbst, Regie: Elisabeth Carr, Hotel Bayerischer Hof, Rolle: König Ludwig II von Bayern

 

*15.April 1992 in Starnberg

2011-2015 Fotografie-Studium an der Fakultät für Design der Hochschule München

www.johannaschlueter.de

Der Münchner Gitarrist Johannes Öllinger spielt als Solist und Kammermusiker, in Ensembles und Orchestern. Sein Spektrum reicht vom klassischen Gitarrenrepertoire über zeitgenössische Kompositionen bis zu eigenen Stücken und Liedern.

Als Solist konzertierte er mit dem Ensemble Resonanz, dem Chor des BR, dem Gürzenich Orchester und dem Münchener Kammerorchester in der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Wien, der Franz Liszt Akademie Budapest, der Philharmonie Köln und bei den Salzburger Festspielen. Seine Solokonzerte, bei denen er immer wieder neue programmatische Schwerpunkte setzt, werden von Publikum und Kritik hoch gelobt.

Er ist Gitarrist des Radar Ensembles und spielt regelmäßig mit international renommierten Ensembles wie Resonanz, Musikfabrik, Ascolta, Ostravska Banda, dem Ensemble Modern Orchestra, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Symphonieorchester des BR und dem Bayerischen Staatsorchester. Dies führte zur Zusammenarbeit mit den DirigentInnen Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Titus Engel, Ingo Metzmacher, Peter Rundel, Dalia Stasevska, Matthias Pintscher sowie den KomponistInnen Helmut Lachenmann, Tristan Murail, Georges Lentz, Tom Sora, Tobias Schwencke, Brigitta Muntendorf, Helmut Oehring, Klaus Schedl, Stepha Schweiger, Felix Leuschner und vielen anderen.

Mit Martin Steuber gründete er das Gitarrenduo steuber.öllinger, welches sich dem zeitgenössischen Repertoire widmet und zu Festivals in Deutschland, Polen und den USA eingeladen wurde. Im Programm datingORFEO mit Catrin Kirchner interpretiert er barocke Arien mit Western- und E-Gitarre. Außerdem begleitet er Lesungen des Autors Alois Prinz, dessen Biografien er mit Instrumentalmusik und Liedern kommentiert.

Als Darsteller und Musiker unter der Regie von Andreas Bode, Anna Malunat und Florentine Klepper war er in verschiedenen (Musik-)Theaterproduktionen zu sehen auf Kampnagel Hamburg, in der Opera Stabile Hamburg, dem FFT Düsseldorf, dem Radialsystem Berlin, dem Theater an der Wien und der Frankfurter Oper.

Seine Brieflieder, deren Textbausteine den Briefen bedeutender Persönlichkeiten entnommen sind, waren unter anderem Album des Monats bei der Liederbestenliste.

Johannes Öllinger hatte Gitarrenunterricht bei Christian Kelnberger und Augustin Wiedemann und studierte in Berlin und Würzburg bei Daniel Göritz und Jürgen Ruck. Unter anderem erhielt er den dritten Preis beim IV. Concorso Internationale Ruggero Chiesa 2008, den Stipendienpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 2008, den Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis 2012 mit dem Duo steuber.öllinger, das Musikstipendium der Landeshauptstadt München 2015 , den Bayerischen Kunstförderpreis 2017 und das Internationale Stipendium Oberpfälzer Künstlerhaus im Tyrone Guthrie Centre, Irland, 2020.

Homepage

Johannes X. Schachtner arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren in München und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.

Er leitete regelmäßig Orchester wie die Kremerata Baltica, die Münchner Symphoniker, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn oder das Originalklang-Ensemble Concerto München sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik.

Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchener Biennale. Er ist musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE) sowie seit 2019 des von Julia Fischer initiierten Streichorchesters Kindersinfoniker.

Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Maximilian Hornung, Matthias Höfs, Silke Avenhaus, Salome Kammer oder dem Dirigenten Ulf Schirmer aufgeführt. Er erhielt zahlreiche Aufträge, etwa von der Münchener Biennale, dem Leopold-Mozart-Wettbewerb oder den Europäischen Wochen Passau. 2019 gelangte beim Kronberg Academy Festival unter seinem Dirigat ein Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Streichorchester zur Uraufführung, im Mai 2022 fand die Premiere der Vivaldi-Vertonungen »I Quattro Sonetti Vivaldiani« mit Lena Neudauer als Solistin statt.

Zur Zeit entsteht als Auftragswerk der Bamberger Symphoniker ein Violinkonzert für Julia Fischer, das im April 2023 unter der Leitung von Jakub Hrůša zur Aufführung gelangen wird.

Für sein Schaffen, das regelmäßig in Portraitkonzerten zu hören ist wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet.

Im Juli 2019 erschien seine dritte Portraits-CD (Sammelsurium – Musik für Blech und Tasten), die in Koproduktion mit dem BR entstand.

Johannes X. Schachtner erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

Im Sommersemester 2021 übernahm er eine Professurvertretung im Hauptfach Komposition der Hochschule für Musik und Theater München.

 

Bild: Dora Drexel

Bild: Volker Derlath

1954, am 28. Dezember, am Tag der unschuldigen Kinder, in Teisendorf als achtes von neun Kindern geboren. Aufgewachsen in Waldram bei Wolfratshausen, unter ständigem Singen, Musizieren und Lärmen einer Unzahl größerer Geschwister. Daraus resultierend – sozusagen aus Notwehr – die Entwicklung einer kräftigen Stimme und das Erlernen zahlreicher großer und möglichst lauter Instrumente (Tuba, Kontrabass, Klavier, Cello).

Dann plötzlich Abitur, Studium an der Hochschule für Musik, Heirat, drei Kinder. Zehn Jahre Lehramt an einem Münchner Gymnasium (mit großen, singenden, musizierenden und lärmenden Gruppen bereits vertraut). Niederlegung des Lehrmandats und neuer, riskanter Lebensentwurf als Kabarettist (Bairisch Diatonischer Jodel-Wahnsinn). 2001 Mitbegründer des Musik-Spektakels Monacobagage. Konzept für das interalpine Musik-Theater »Heimatflimmern« mit dem Schweizer Musikschauspieler Jürg Kienberger und dem Österreichischen Musiker und Komponisten Klaus Trabitsch.
Seit 2004 Solokabarettist.

Jost-Henrich Hecker, 1959 in Düsseldorf geboren, studierte Violoncello am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Musikhochschule in München bei Fritz Kiskalt und Jan Polasek. 1983 war er einer der Mitbegründer des Modern String Quartet und spielte in diesem Ensemble 31 Jahre lang. Dort entwickelte er seine hochpersönliche und unverwechselbare Tonsprache. Seine Vielseitigkeit, auch als Arrangeur und Komponist, macht ihn zu einem begehrten Partner zahlreicher Künstler wie Charlie Mariano, Vladimir Ivanoff, Michael Lerchenberg, Gerd Anthoff, Sebi Tramontana, Herbert Nauderer, Ricardo Volkert und vielen weiteren Künstlerinnen*.

Ein weiterer Schwerpunkt in Heckers Arbeit ist die Theatermusik. Mit etlichen Engagements an den Münchner Kammerspielen und dem Münchner Residenztheater in Produktionen von Franz Wittenbrink, Armin Petras, Johan Simons und etlichen weiteren Regisseuren ist er auch in diesem Bereich ein vielgefragter Künstler. Die Produktionen ‚Karl Valentin – Abgründe eines Komikers‘ mit dem Schauspieler Michael Lerchenberg sowie ‚Damals an Weihnachten‘ mit Gerd Anthoff und Thomas Bogenberger feiern seit 2011 auf den Bühnen Deutschlands große Erfolge.

Mit dem Sänger und Gitarristen Ricardo Volkert verbindet Hecker seit geraumer Zeit eine intensive Zusammenarbeit, die u.a. auf den 2014 und der 2021 erschienenen CDs ‚Cuentos Del Sur‘ und ‚Marineros En Tierra‘ dokumentiert ist.

Regelmäßig entwickelt Hecker auch mit großer Leidenschaft ungewöhnliche Projekte mit bildenden Künstlerinnen* wie Werner Mally, Christian Wichmann, Magdalena Jetelová, Sabrina Hohmann und Peter Sauerer. Ein Höhepunkt hierbei bildet seine langjährige musikalische Begleitung der Skulptur ‚Restlicht‘ des Bildhauers Werner Mally.

Heckers Kompositionen und Arrangements werden beim Verlag Schott & Söhne und im Verlag Varner&Varner veröffentlicht.

 

Bild: privat

Judith Huber absolvierte eine Musicalausbildung an der Stage School of Dance and Drama und studierte anschließend vier Semester an der Schule für Schauspiel in Hamburg.

Nach einem festen Engagement in Nürnberg führte die Arbeit mit Regisseuren wie u.a. Nicolas Stemann, Christiane Pohle und Cornelia Crombholz Judith Huber nach Berlin, Zürich, München, Düsseldorf und Hamburg. Dort gründete sie mit der Regisseurin Christiane Pohle und den Schauspielerinnen Katja Hensel, Stefanie Höner und Barbara Wurster das Ensemble Laborlavache, mit dem sie eigene Stücke produzierte.

„sitzen in Hamburg“, eine Adaption des Tschechow Stücks „Die drei Schwestern“ wurde von der Kritik sowie dem Publikum begeistert gefeiert und mehrfach preisgekrönt (Theaterfestival Impulse-Preis 2001, Nachwuchspreis Regie 2001 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Stadt Bensheim).

Es folgten zahlreiche internationale Gastspiele und die Produktionen „Sommergäste“ (Kampnagel Hamburg) und „Clavigo“ (Schaupielhaus Zürich).

Seit zehn Jahren lebt Judith Huber als freischaffende Schauspielerin in München.

Hier gründete sie 1998 zusammen mit der Musikerin Marianne Kirch und der Schauspielerin Eva Löbau die Performance Gruppe „Die Bairishe Geisha“ ein spartenübergreifendes Kunstprojekt, u.a. mit der Zielsetzung, die Bairishe Geisha als urbane Mythengestalt im kollektiven Gedächtnis der Stadt München zu verankern. Gemeinsam entwickelte das Ensemble über 15 Produktionen mit denen es deutschlandweit gastierte.

2005 wurde die Produktion „Stüberl – Eingänge zur Hölle“ mit dem AZ Stern des Jahres ausgezeichnet.

2007 war „Die Bairishe Geisha“ mit „Mein München“ als eine der besten deutschsprachigen Produktionen zum Theaterfestival „Impulse“ eingeladen.

Die Entwicklung eigener Bühnenstoffe und Texte in wechselnden Besetzungen und in der Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Sparten ist zentraler Bestandteil von Judith Hubers Werk. Neben diesen Projekten steht gleichberechtigt die Arbeit mit anderen Regisseuren auf der Bühne oder vor der Kamera.

Judith Huber arbeitet in München als Schauspielerin und Performerin u.a. am pathos transport theater, am München Volkstheater, bei den Münchner „Opernfestspiele+“ und beim SpielArt-Festival.

Judith Toth (* 1981 in Traunstein) ist eine deutsche Schauspielerin und Sprecherin.

Judith Toth wuchs in Ruhpolding als Tochter einer Autorin und eines Oberkommissars auf. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie von 2000 bis 2003 Schauspiel in München und arbeitet seitdem als freischaffende Schauspielerin. 2005 wurde sie von Jochen Schölch entdeckt und für die Produktion Suburban Motel am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. Danach folgte eine weitere Produktion unter der Regie von Thomas Langhoff für das Stück Brand. Seit 2006 ist sie vermehrt am Metropoltheater München tätig. Sie wurde mehrfach für verschiedene Produktionen ausgezeichnet, u. a. mit dem bayrischen Kunstförderpreis.

Neben mehreren Filmproduktionen, wie zum Beispiel dem Komödienstadel, ist Judith Toth seit 2018 regelmäßig in der Serie Daheim in den Bergen in der Rolle der Karin Leitner zu sehen.

Toth lebt in München.

Julia von Miller war einmal Buchhändlerin, ist Sängerin und lebt in München.

Sie tritt seit 15 Jahren mit den „String of Pearls „ dem „Odeon Tanzorchester“ und dem „Julia von Miller Quartett“ auf. Sie denkt sich ganze Bühnenprogramme aus, interpretiert, arrangiert und choreographiert Musik auf ihre ganz eigene unnachahmliche, komödiantische Weise

Neben ihren Live-Auftritten singt sie im Studio und moderiert den „Blickpunkt- Spot“ im Schwabinger Vereinsheim.

Ihr Bühnendebüt als Zwanzigjährige in der Rolle der Pamina in der Zauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin und ihr gefeierter Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger in Zürich zehn Jahre später stehen exemplarisch für Juliane Banses herausragende künstlerische Vielseitigkeit. Mittlerweile reicht ihr Opernrepertoire von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Genoveva (Titelpartie), über Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Arabella (Titelpartie), Grete (Der ferne Klang), Vitellia (La Clemenza di Tito) bis hin zu Leonore (Fidelio). Als Rosalinde (Fledermaus) gab sie im vorigen Jahr in Chicago ihr US-Operndebut und kurz darauf als Zdenka (Arabella) ihr Debut an der Met.

Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin in einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta.

 

Ein breiter künstlerischer Horizont zeichnet die aus Griechenland stammenden Cellistin Katerina Giannitsioti aus: Sie spannt einen weiten Bogen von historischer Aufführungspraxis bis hin zu zeitgenössischer Musik.

Katerina Giannitsioti studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, Cello bei Prof. Walter Nothas und Prof. Wen-Sinn Yang und Barockcello bei Prof. Kristin von der Goltz. Beides schloss sie mit einem Master ab, begleitet von einem Studium der Musikwissenschaften in Athen. Nach einem Praktikum beim Saarländischen Staatsorchester folgte ein Zeitvertrag beim Bayerischen Staatsorchester. Seit vielen Jahren hilft Katerina Giannitsioti regelmäßig beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks aus und gastiert u.a. bei den Münchner Philharmonikern und dem Münchner Rundfunkorchester.

Katerina Giannitsioti ist Gründungsmitglied des Ensembles der/gelbe/klang. Sie arbeitet mit Komponisten wie Jörg Widmann, Minas Borboudakis, Marc Andre und Pierluigi Billone zusammen. Darüber hinaus spielt sie seit vielen Jahren bei der Festspiel-Werkstatt der Bayerischen Staatsoper und der Münchener Biennale.
Als Barockcellistin arbeitet Katerina Giannitsioti mit Ensembles wie L ́Accademia Giocosa, dem Salzburger Barockorchester und dem Svapinga Consort zusammen und tritt regelmäßig bei Festivals wie Athens Epidaurus Festival, Internationales Brucknerfest Linz, Anima Mundi Festival (Pisa) und den Magdeburger Telemann-Festtagen auf.

Gastspiele wie bei Stöde Musikvecka (Schweden), dem Internationalen Portoheli Festival (Griechenland) oder bei Music at Paxton (Schottland) spiegeln nur einen kleinen Ausschnitt der Vielseitigkeit von Katerina Giannitsioti und ihrer Liebe zur Kammermusik wider. Zu ihren wichtigsten Kammermusikpartnern gehören u. a. David Schulheiß, Ramón Ortega Quero und Georg Arzberger.

Ein Kammermusikalbum mit Werken von Michael Quell zusammen mit dem Ensemble der/gelbe/klang ist beim Label NEOS erschienen. Auf der CD „Zeit und Ewigkeit“, veröffentlicht bei FARAO classics, ist sie zusammen mit dem Bratscher Kelvin Hawthorne und der Audi Jugendchorakademie zu hören.
In der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität München ist Katerina Giannitsioti als Cellolehrerin tätig. Katerina Giannitsioti lebt in München, zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern.

geboren 1972 in münchen
lebt in münchen und berlin
nationalität deutsch
größe 174 cm
haarfarbe blond
augenfarbe blau
sprachen englisch / spanisch / französisch / italienisch
dialekte bayrisch / wienerisch
sport snowboard / inlineskaten / reiten / tauchen / capoeira

film / tv
2012 schafkopf / durchgehende rolle / zdf / regie diverse
2011 rosenheim cops – anruf für eine leiche / zdf / regie walter bannert
2010 monas bürgermeister / BR / regie julian witt
2010 ein liebesspiel / kino / regie julian witt
2009 soko wismar / zdf / regie Peter Altmann
2006 schmetterlinge im bauch / sat.1 / regie tina kriwitz
2005 soko köln / zdf / regie kai pieck
2005 happy end / fantasy filmfest / regie daniel steglitz
2004 großstadtrevier / ard / regie lars jessen
2004 soko köln / zdf / regie kai pieck
2003 the tourist / kurzfilm canada / regie eisha marja
2002 sk kölsch / sat.1 / regie michael werning
2002 der bulle von tölz / sat.1 / regie wolfgang hentschel
2001 die wache / rtl / regie karen müller
2000 der pfundskerl / sat.1 / regie otto retzer
2000 nur schreiner machen frauen glücklich / dff bh / regie max penzel, ingo haeb
1999 aus gutem haus / episodenhauptrolle / ard / regie frank strecker
1999 die singlefalle / zdf / regie michael keusch
1999 bier / hauptrolle / khm köln / regie stefan engelbert
1998 alarm für cobra 11 / rtl / regie helmut metzger
1998 first love / zdf / regie otto retzer
1997 die schule / zdf / regie michael rowitz

theater
2006 herons-reiher / schloßtheater köpenick / regie anna zimmer
2004 kein sommernachtstraum / himmelfahrtskirche berlin / regie wulf zietlow
2003 christmas on mary / tacheles berlin / regie stefan neugebauer
2002 how to fake a dream / brotfabrik berlin / regie stefan neugebauer
2002 helges leben / arturo theater / regie angela brotauf
2001 die idioten / artheater köln / regie inka neubert
2001 die sekretärinnen / regie thea schwering
2000 kiss / horizont theater köln / regie thomas bleidiek

ausbildung
schauspielcoaching bei coaching-duo münchen, john costopoulus, marc travis, jens roth, verena veese und sigrid andersson
schauspielschule arturo köln

15 tschick im nepomuk_katharina schwarz

Katja Böhm ist Studiendirektorin am Gymnasium Starnberg und bringt seit einigen Jahren mit ihren Schülern Aufführungen in Theater und Tanz auf die Bühne.

Nach einer Tanzausbildung und Companyerfahrung in München, Berlin und New York führte sie der Weg in die schulische Arbeit, wo sie seit achtzehn Jahren die Fächer Deutsch und Sport unterrichtet. Neben dem Unterricht schloss sie eine Ausbildung als PhysioFlowYoga-Lehrerin ab.

Theater und Tanz am Gymnasium Starnberg:
Lyrik in Bewegung, 2011
Minidramen im Schulhaus, 2012
Poetry Siam, 2012
Die Physiker, 2013
Brandner Kaspar, 2014
Die drei Musketiere, 2015 (Wahlfach Theater Mittelstufe)
#process, Tanz und Fotografie, 2015 (P-Seminar Tanz)
Der Taugenichts taugt mehr als nichts, 2016 (P-Seminar Theater)
Faust – doppelt oder nichts, 2017 (Wahlfach Theater)
JOY, Tanzfilme, 2017 (P-Seminar Tanz)
Die Räuber, 2018 (P-Seminar Theater)
PlanetLove, 2021 (P-Seminar Tanz)

Bild: Emelie Böhm

KunstRäume am See
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.